Satzung

Satzung der Bundesfachschaftenkonferenz der Studierenden der räumlichen Planung

Beschlossen am 19. November 2005 in Dortmund, zuletzt geändert am 1. November 2014 in Erfurt.

 

 

Präambel

 

Die derzeitige Bundesfachschaftenkonferenz der Stadt- und Raumplanungsstudiengänge der Universitäten Berlin, Cottbus-Senftenberg, Dortmund, Hamburg, Kaiserslautern, Kassel, Weimar und Wien sowie der Hochschulen Erfurt, Nürtingen und Rapperswil gibt sich die folgende Satzung.

 

Teil 1 – Bundesfachschaftenkonferenz

 

§1: Zusammensetzung; Stimmrecht

Die Bundesfachschaftenkonferenz der Studierenden der räumlichen Planung (im Folgenden: „Bundesfachschaftenkonferenz“) setzt sich aus interessierten ordentlichen Studierenden in Vollstudiengängen der räumlichen Planung aller Universitäten, Fachhochschulen, und vergleichbaren Einrichtungen im deutschsprachigen Raum zusammen. Stimmberechtigt sind alle anwesenden Studierenden entsprechender Studiengänge der räumlichen Planung.

§2: PlanerInnentreffen

(1) Die Bundesfachschaftenkonferenz der Studierenden der räumlichen Planung findet im Rahmen des internationalen PlanerInnenTreffens statt.

(2) Ziel des PlanerInnenTreffens ist die Zusammenarbeit der Studierenden in den Studiengängen untereinander sowie die Etablierung einer Außendarstellung der räumlichen Planung aus studentischer Sicht.

§3: Aufgabe

Die Bundesfachschaftenkonferenz befasst sich mit studiengangsbezogenen, hochschulrelevanten sowie allgemeinpolitischen Themenbereichen. Sie dient dem Sammeln von Informationen zu diesen Belangen, der Vernetzung der Studierendenschaft und tritt gegebenenfalls mit Resolutionen an die Öffentlichkeit.

 

§4: Öffentlichkeit

Die Bundesfachschaftenkonferenz ist öffentlich.

 

§5: Arbeitsweise

Die Bundesfachschaftenkonferenz soll einmal pro Semester stattfinden. Einzelne Themen werden in Arbeitskreisen diskutiert und für das Plenum vorbereitet.

 

§6: Beschlüsse

(1) Alle Beschlüsse bedürfen der einfachen, die Aufhebung und Änderung der Satzung der Zweidrittelmehrheit des Plenums.

(2) Die Beschlussfähigkeit ist dann gegeben, wenn Studierende von mindestens der Hälfte der Studiengänge nach § 1 anwesend sind.

(3) Die Studiengänge, von denen Studierende bei der Beschlussfassung der Bundesfachschaftenkonferenz anwesend sind, sind in der schriftlichen Fassung der Beschlüsse aufzuführen.

 

§7: Vor- und Nachbereitung

Die Studierendenschaft eines Studiengangs nach § 1, welche die Bundesfachschaftenkonferenz vorbereitet, legt in Abstimmung mit dem Bundesfachschaftsrat den programmatischen Ablauf der Bundesfachschaftenkonferenz fest, erarbeitet ein Protokoll der Veranstaltung und sendet dies allen Studienvertretungen der Studiengänge nach § 1 zu.

 

Teil 2 – Bundesfachschaftsrat

 

§8: Wahl, Konstituierung und Beschlussfassung

(1) Die bei der Bundesfachschaftenkonferenz anwesenden stimmberechtigten Studierenden wählen mit einfacher Mehrheit den Bundesfachschaftsrat, der sich aus je zwei gleichberechtigten VertreterInnen der unter § 1 genannten Studiengänge, insgesamt aber mindestens fünf Personen, zusammensetzt. Gewählt werden können nur anwesende Personen, begründete Ausnahmen sind zulässig.

(2) Die VertreterInnen im Bundesfachschaftsrat sind bei Beschlüssen desselben für die von Ihnen vertretenen Fachschaften stimmberechtigt. Im Falle von Abwesenheit kann dieses Stimmrecht auf andere und rechtzeitig im Vorfeld namentlich benannte VertreterInnen der betroffenen Fachschaft übertragen werden.

(3) Der neugewählte Bundesfachschaftsrat konstituiert sich zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

(4) Der Bundesfachschaftsrat benennt aus dem Kreise seiner durch die Bundesfachschaftenkonferenz ordentlich gewählten Mitgliedern mindestens zwei Personen, welche die Koordination der Aufgaben des Bundesfachschaftsrates übernehmen.

 

§9: Aufgabe

Der Bundesfachschaftsrat vertritt die gemeinsamen Interessen der Studierenden der Studiengänge nach § 1  nach außen. Dies umfasst insbesondere die Mitarbeit und das Stimmrecht in überörtlichen hochschulpolitischen oder fachbezogenen Organisationen und die Interessenvertretung gegenüber Berufsverbänden.

 

§10: Tätigkeitsbericht

Der Bundesfachschaftsrat ist der Bundesfachschaftenkonferenz gegenüber rechenschaftspflichtig und muss mindestens einmal im Jahr einen Tätigkeitsbericht ablegen.

 

§11: Amtszeit

Die Amtszeit des Bundesfachschaftsrates beträgt ein Jahr, eine Wiederwahl ist zulässig. Findet nach Ablauf eines Jahres keine beschlussfähige Bundesfachschaftenkonferenz statt, amtiert der letztgewählte Bundesfachschaftsrat weiter. Die Neuwahl ist auf der ersten dann stattfindenden Bundesfachschaftenkonferenz abzuhalten. Im Falle eines frühzeitigen Rücktritts oder sonstiges Ausscheiden eines gewählten Mitglieds des Bundesfachschaftsrats, wird auf der darauf folgenden Bundesfachschaftenkonferenz ausschließlich dieser unbesetzte Posten für die verbleibende Dauer der Amtszeit zur Wahl gestellt. Bis zum Zeitpunkt der Wahl bleibt der Bundesfachschaftsrat entscheidungsbefugt.