Hart an der Grenze – nahe am Abgrund?

Dokumentation PIT Rapperswil 2016

Anlass des Workshops

Stress, Burnout, Depression – Worte, die fast schon allgegenwärtig sind. Psychisch belastet zu sein gilt immer noch weitgehend als Tabu. Ausnahme ist wenn mensch überarbeitet ist, an einem “Burnout” erleidet, denn das wird zum Teil quasi als Auszeichnung für die tatkräftige Teilnahme an der Leistungsgesellschaft gesehen.

Aus eigener Erfahrung haben wir uns dazu bereit erklärt das Thema anzusprechen und den Beteiligten aufzuzeigen, dass es in Ordnung ist nicht allen Erwartungen zu entsprechen oder entsprechen zu können.

Aufgabe bzw. Fragestellung

In diesem HoPo wollen wir uns spezifisch mit Druck im Studium beschäftigen. Vielleicht auch weitgehender – Druck, den wir oder andere verspüren/verspürt haben, als wir gleichzeitig Student*in (gewesen) sind. fakt ist, dass viele Studierende davon betroffen sind. fakt ist, dass wir hier Studierende sind.

Arbeitsprozess

Nach einem kurzen Input wurden die zahlreichen Erwartungshaltungen abgefragt und auf einer “Ewartungswand” für alle sichtbar gesammelt. Darauf aufbauend ergab sich der Fokus auf Erfahrungsberichte der Teilnehmenden. Entsprechend nahmen wir uns die Zeit uns auszutauschen. Erkenntnis aus der Diskussion war die Vielfalt und Bandbreite unterschiedlicher Ausprägungen von Druck im Studium, diverser Umgangsformen mit diesen und der Tatsache, dass beinahe alle Anwesenden Erfahrungen mit Druck im Studium gemacht haben.

Im weiteren Verlauf wurden Auslöser für diesen Druck gesammelt um dann in einem offenen World Café Format diskutiert. Lösungsansätze sollten dabei im Zentrum stehen.

Ergebnisse & Zukunftsziele

Letztlich wurde auch die Systemfrage gestellt – welche Stelle als Studierende und zukünftige Planende nehmen wir ein? Welche Stelle wird uns zugeschrieben und welche schreiben wir uns selbst zu? Wie werden wir in diesem System glücklich? Ist das überhaupt möglich?

Wunsch der Studierenden war dem Bundesfachschaftsrat den Auftrag mitzugeben, die Thematik weiter zu behandeln. In welcher Form muss noch entwickelt werden.

Offene Fragen

Anhang

Im Vorfeld des Workshops wurde von den Workshopleitenden Martina und Steffi eine Sammlung psychologischer Studierendenberatungen in den Städten der Planer*innentreffen erstellt und ausgeteilt.

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