Politik im Studium

Dokumentation PIT Kassel 2018 

Anlass des Workshops

Im Studium der Stadt- und Raumplanung finden sich immer wieder Schnittstellen zur Politik,
beziehungsweise zu politischen Thematiken. Dieses Verhältnis von Planung und Politik wird im
Berufsleben noch stärker sichtbar. So war es naheliegend sich im Rahmen eines
hochschulpolitischen Workshops eines Planer*innenTreffens mit der Verbindung von Politik und
Studium zu befassen.

Fragestellung

Die Fragestellungen, die uns durch das Hopo begleitete, waren: Wie politisch darf Fachschaft sein?
Wie weit darf die Hochschulpolitik sich in allgemein-politische Themen einmischen? Wie politisch
darf Lehre sein?

Arbeitsprozess

Der Arbeitsprozess definierte sich vor allem über eine lockere Gesprächsrunde, in welcher die
Vertreter*innen der einzelnen Hochschule ihr Erkenntnisse und Erfahrungen aus ihrem Studium den
Teilnehmer*innen des Hopos mitteilten. Diese wurden schriftlich auf Moderationskarten
festgehalten und auf Flipchart-Papier angeordnet (siehe Foto). Im Anschluss erfolgt ein reger
Austausch über den Bezug von Fachschaft hin zu politischen Thematiken. Gerade die Rolle der
Fachschaft bei politischen Diskussionen wurde ausgiebig diskutiert, ebenso die Rolle der Lehre.

Ergebnisse

Die Rolle der Fachschaft wurde als Sprachrohr definiert. Fachschaft sollte sowohl die Studierenden
informieren, als auch deren Meinung nach außen hin vertreten. Dabei vertritt die Fachschaft jedoch
keine Meinung einer bestimmten politischen Partei, sondern handelt unabhängig. Sie ist jedoch
nach Meinung der Teilnehmer*innen dazu angehalten, Stellungnahmen zu fachspezifischen,
politischen Themen zu verfassen und eine Meinung nach außen zu tragen.
Während der Bearbeitung der Thematik wurden Formate entwickelt, bei denen die Fachschaft
Studierende Politik und politische Thematiken näherbringen und nach Möglichkeit deren Interesse
steigern kann.